
Der Blick auf 2026 ist von Ambivalenz geprΓ€gt. Wirtschaftlicher Gegenwind, hohe Unsicherheit und strukturelle Herausforderungen bleiben bestehen. Gleichzeitig erΓΆffnen sich genau in diesem Umfeld neue Chancen fΓΌr Unternehmen, die handlungsfΓ€hig bleiben. Denn je volatiler die Rahmenbedingungen, desto weniger helfen starre PlΓ€ne. Gefragt sind klare strategische Leitplanken, kombiniert mit exzellenter operativer und taktischer Steuerung.
Strategie und Umsetzung sollten weniger denn je getrennt betrachtet werden. Eine gute Strategie ohne Umsetzung bleibt wirkungslos. Reine operative AktivitΓ€t ohne strategische Orientierung verpufft. Wettbewerbsvorteile entstehen dort, wo strategische Klarheit und operative Exzellenz Hand in Hand gehen und vor allem laufend miteinander verzahnt werden.
Drei Thesen fΓΌr 2026
These 1: 2026 wird kein einfaches Jahr aber ein gestaltbares.
Unsicherheit bleibt der Normalzustand. Unternehmen, die darauf mit Abwarten oder Γberplanung reagieren, verlieren Handlungsspielraum. Erfolgreich sind jene, die PrioritΓ€ten schΓ€rfen, Entscheidungen beschleunigen und Umsetzung zur vorrangigen FΓΌhrungsaufgabe machen. Die meisten strategischen Ambitionen sind bekannt. Entscheidend ist die saubere Γbersetzung in den Alltag: wenige priorisierte Initiativen, klare Verantwortlichkeiten, belastbare Roadmaps und messbare Fortschritte. Strategie wird weniger Projekt und mehr laufendes Steuerungssystem. Regulatorische KomplexitΓ€t, Kostendruck und FachkrΓ€ftemangel bleiben prΓ€gend. Unternehmen, die ihre SteuerungsfΓ€higkeit erhΓΆhen und taktisch flexibel bleiben, kΓΆnnen auch unter schwierigen Bedingungen gezielt wachsen.
These 2: KI entscheidet 2026 nicht ΓΌber Innovation, sondern ΓΌber Steuerungs- und Skalierbarkeit.
KΓΌnstliche Intelligenz entfaltet ihren Wert nicht in isolierten Use Cases, sondern als integraler Bestandteil von Planung, Steuerung und Entscheidungsprozessen. Dort, wo KI systematisch in die Organisation eingebettet ist, entstehen echte Effizienz- und Skalierungsvorteile. Wir glauben, dass Unternehmen sich in den nΓ€chsten Jahren sehr fundamental verΓ€ndern werden, in der Struktur, in den Aufgaben und den notwendigen Skills. 70% vom Erfolg wird nicht durch Technologie sondern durch das Management dieses Wandels erfolgen. In 2026 sollten die Grundsteine gelegt werden.
These 3: Value Creation wird 2026 zur zentralen FΓΌhrungslogik.
In einem Umfeld begrenzter Ressourcen rΓΌcken Entscheidungen darΓΌber, wo und wie Wert entsteht, in den Mittelpunkt. Unternehmen steuern nicht mehr primΓ€r Volumen, sondern WertbeitrΓ€ge. Nordstern Metriken wie der Customer Lifetime Value fungieren dabei als verbindendes Steuerungsprinzip ΓΌber Funktionen hinweg β von Markt- und Investitionsentscheidungen bis in die operative Umsetzung.
In unserer Arbeit sehen wir, wie groΓ der Hebel sein kann, wenn strategische Steuerung, Kundenwertlogiken und Value Creation in einem System mit klaren Datenpfaden, einheitlichen KPIs und festen Entscheidungsroutinen zusammengefΓΌhrt werden.
FΓΌr scaleon heiΓt das im Jahr 2026 vor allem, Management Teams weiterhin bei wirksamer Strategy Execution zu unterstΓΌtzen und gemeinsam passende Steuerungslogiken zu schΓ€rfen und umzusetzen.
Wir wΓΌnschen Euch und Ihnen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.
Value Creation: Warum KapitalmΓ€rkte langfristige WertschΓΆpfung belohnen β nicht kurzfristige Effizienz
Nachhaltige Value Creation wird in vielen Unternehmen noch immer mit kurzfristiger Effizienz und punktuellen Optimierungsprogrammen verwechselt. Wachstum und ProfitabilitΓ€t werden dabei hΓ€ufig als Zielkonflikt behandelt. Die KapitalmΓ€rkte zeigen jedoch seit Jahren ein anderes Bild: BewertungsprΓ€mien entstehen dort, wo Unternehmen beides verbinden β nicht gleichzeitig maximieren, aber glaubwΓΌrdig miteinander verzahnen. Investoren bewerten keine aktuellen Ergebnisse, sondern die QualitΓ€t zukΓΌnftiger Cashflows: deren Wachstum, Dauerhaftigkeit und Risiko. Konzepte wie die Rule of Forty oder die von Bessemer Venture Partners formulierte Rule of X sind vor diesem Hintergrund keine Finanzkennzahlen im engeren Sinne, sondern verdichtete Kapitalmarktlogiken. Sie signalisieren, ob ein Unternehmen in der Lage ist, Wachstum in nachhaltige WertschΓΆpfung zu ΓΌbersetzen.
Wir werden in den nΓ€chsten Ausgaben dieses Thema weiter ausleuchten. Wie man eine CLV Logik aufbaut, welche Grundlagen geschaffen werden mΓΌssen, und wie man sie dann in der Praxis zur Hebung von Wertpotentialen nutzen kann.
Perspektivwechsel: Der wahre Impact von OKRs entsteht im Operating Model

Unternehmen fΓΌhren OKRs ein, um Ziele klarer zu formulieren. Unser OKR Impact Report zeigt 40% hΓΆheren Impact mit gut durchdachtem Steuerungsmodell: Der messbare Effekt entsteht nicht einfach nur durch bessere Zielformulierungen, sondern durch ein verΓ€ndertes Steuerungsmodell.
Was die Benchmark-Gruppe anders macht
Die Unternehmen mit dem hΓΆchsten Impact β im Report die Benchmark-Gruppe β unterscheiden sich nicht in der Existenz von OKRs, sondern in der Art, wie sie FΓΌhrung organisieren:
Strategische Verankerung: Sie verankern OKRs konsequent in Strategie, Vision und Purpose, was bei ihnen zu 100 % als sehr wichtiger Referenzpunkt genutzt wird.
HΓΆhere FΓΌhrungstaktung: 71 % arbeiten mit zweiwΓΆchentlichen Check-ins β mehr als dreimal so hΓ€ufig wie die Vergleichsgruppe.
Intensive Kommunikation: ErgΓ€nzt wird dies durch eine deutlich hΓΆhere KommunikationsintensitΓ€t ΓΌber den gesamten Zyklus hinweg.
Der messbare Unterschied
Diese Muster fΓΌhren zu einem 40 % hΓΆheren Impact ΓΌber alle Kategorien hinweg β insbesondere in:
Transparenz
Priorisierung
Strategieumsetzung
Der Report macht klar: OKRs entfalten Wirkung, wenn sie Teil eines strukturierten Strategic-Steering- und Operating-Models werden. Ohne klare strategische Referenzen, regelmΓ€Γige FΓΌhrungsrhythmen und hohe Management-Aufmerksamkeit bleiben OKRs ein Tool β und kein Treiber der Unternehmensleistung.
Take-away:
Verankern Sie die Unternehmensstrategie als festen Referenzpunkt.
Benchmark-Unternehmen nutzen Strategie, Vision und Purpose deutlich stΓ€rker β das erhΓΆht den Impact spΓΌrbar.
Etablieren Sie Check-ins im 14-Tage-Rhythmus.
High-Impact-Unternehmen treffen sich doppelt so hΓ€ufig wie der Rest, was Fokus und Umsetzung sichtbar erhΓΆht.
Kommunizieren Sie OKRs ΓΌber mehrere KanΓ€le hinweg.
Die Benchmark-Gruppe nutzt mehr Touchpoints pro Zyklus und steigert so Relevanz und PrioritΓ€t des Systems.
Reduzieren Sie die Anzahl der PrioritΓ€ten pro Team.
Der Report zeigt: Die Abgrenzung vom TagesgeschΓ€ft und echte Priorisierung sind zentrale Herausforderungen.
Setzen Sie einen qualifizierten OKR-Master pro 1β5 Teams ein.
80 % der Unternehmen sichern damit Disziplin, Klarheit im Prozess und kontinuierliche Weiterentwicklung.
Den Report kΓΆnnen Sie hier herunterladen:

Stefan Benndorf & Dr. PhilippΒ Engelhardt
Founding Partners scaleon

